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Einsatz im Ausland
Psychologische Phänomene
bei/nach Auslandeinsätzen
Rückkehr
Verhalten und Vorbereitung während
der Trennungszeit
Posttraumatische Belastungsstörung
(PTBS)
Wiedervereinigung
Vorbereitung auf ein glückliches Wiedersehen
Fundament: Kommunikation
Häufige Kommunikationsprobleme und Abhilfen
Wiederaufnahme von Intimitäten
Kontakt und Umgang mit den Kinder
Altersabhängige Reaktionen
von Kindern und was sie diesbezüglich tun können
Reintegration in die Arbeitswelt
Tips und Tricks
Checkliste für Soldaten
Checkliste für Partner
Checkliste für Kommandanten
Psychologische
Phänomene bei/nach Auslandeinsätzen
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Einberufung und Trennung gehören zum militärischen Leben.
Bei uns sind die Dienstzeiten im Vergleich zu anderen Ländern oft
vergleichsweise kurz. Bei Einsätzen im Inland wird es meistens
möglich sein die Liebsten nach einer bis drei Wochen wieder zu
sehen. Dennoch auf Wiedersehen zu sagen ist schwierig, egal wie lange
die Trennung andauern wird oder wie oft sich nahe stehende Personen
getrennt werden. Dieser Artikel richtet vor allem an all diejenigen
Angehörigen der Armee, welche einen Auslandeinsatz absolvieren
(werden). Allgemein gelten die meisten darin zusammengefassten Überlegungen
aber auch für jeden Menschen, der längere Perioden von seinen
Liebsten getrennt leben muss.
Der Abschied führt oft zu sozialpsychologischen erschwerten Situationen.
Diese möglichen Anspannungen enden jedoch oft nicht einfach, sobald
der Soldat, die Soldatin nach Hause zurückkehrt. Das Wiedersehen
bringt Freude und Aufregung, es kann aber auch Unruhe und Bedenken mit
sich bringen. Soldaten und deren Angehörige investieren viel Energie,
um sich an die Trennung zu gewöhnen. Bei der Wiedervereinigung
können beim Soldaten Fragen auftauchen, wie ob die Familie ihn/sie
immer noch braucht oder ob ihn/sie die Kinder wieder erkennen. Ihre
Partner sorgen sich vielleicht, ob sie die neu gefundene Unabhängigkeit
wieder aufgeben müssen, oder sie haben Angst während der Abwesenheit
des Familienmitgliedes schlechte Entscheidungen getroffen zu haben.
Auch Kinder sehen sich im Rahmen des Wiedersehens mit Fragen und Erwartungen
konfrontiert, wie etwa über hinsichtlich Regeln zu Hause, wenn
wieder beide Elternteile anwesend sind. So erstaunt es auch nicht, dass
insbesondere Kinder ganz unvermittelt auch negativ auf eine Wiedervereinigung
reagieren können (Tabelle1).
Kommunikation ist der Schlüssel, um die Ausgewogenheit und Liebe
innerhalb einer Familie wieder herzustellen. Zu Beginn kann es schwierig
sein sich zu öffnen und sich der neuen Situation zu stellen. Die
Familie sollte jedoch geduldig sein und sich langsam wieder aneinander
gewöhnen und in diesem Prozess Erwartungen, Ängste und Hoffnungen
offen ansprechen. Ja, sie haben richtig gelesen, das Wiedersehen und
die Reintegration geschehen nicht einfach von alleine, sondern fordern
von allen Familienangehörigen erneut einen psychologischen Anpassungsprozess.
Vorgesetzte müssen den Soldaten beim Wiedersehen mit den nächsten
Angehörigen ebenfalls beratend zur Seite stehen, indem sie mögliche
Probleme beim Wiedersehen thematisieren und indem sie sicherstellen,
dass die Soldaten die nötige Unterstützung und Vorbereitung
erhalten, um sich in ihrem „gewohnten“ Umfeld (das sich
aber zwischenzeitlich verändert hat) wieder eingliedern zu können.
Der pädagogisch-psychologische Dienst (PPD) der Armee und der Psychiatrische
Dienst des militärischen Sanitätsdiensts bieten hierzu sowohl
Führungsunterstützung, wie aber auch persönliche Beratungsmöglichkeiten
an. Zusammen decken die beiden Teildienste der Schweizer Armee das Wissen
von allgemeinen Beratungsstellen, Familien-Beratungs-Stellen, religiösen
Einrichtungen, Medizinern und Beratern, ab. Entsprechend kann laufend
ein allumfassender Überblick über Belastungen und Bedürfnisse
der Soldaten und ihrer Familien gewährleistet werden. Die Hauptaufgabe
kommt hingegen den militärisch Vorgesetzten zu. Diese können
helfen, den Weg für glückliche Wiedervereinigungen zu ebnen,
wenn sie den Empfehlungen des Oberfeldarztes folgen und sicherstellen,
dass die Soldaten Zugang zu den Informationen in den aufliegenden Broschüren
erhalten.
Wir hoffen, dass mit der folgenden Wegleitung Vorgesetzte, ihre Soldaten
und deren Angehörige durch verständliche Information mit einfachen
Instrumenten zu versorgen, um die Herausforderungen einer Trennung reibungsarm
und erfolgreich meistern zu können. Unsere Information soll sie
inspirieren die Wiedervereinigung zu einer Zeit der persönlichen,
familiären und im weiteren Sinne gesellschaftlichen Weiterentwicklung
auszugestalten.
| Rückkehr |
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Einberufungen in die Armee sind schwierig. Sie bringen Veränderungen,
Trennungen und Einsamkeit mit sich. Wenn der erwartete Zeitpunkt der
Wiedervereinigung jedoch endlich kommt, fühlen sich viele Menschen
plötzlich mit einer Fülle an Emotionen konfrontiert –
Erleichterung, Hoffnung, jedoch auch Besorgnis und sogar Unmut oder
Gereiztheit.
Einige fürchten sich vielleicht eine tiefe Verbindung mit ihren
nächsten Angehörigen für immer verloren zu haben oder
dass ihre Partner keine Lust mehr nach Intimität verspüren.
Wieder andere haben Angst, dass sie sich selber während der Trennung
so stark verändert haben, dass sie mit den Angehörigen oder
Partnern gar nichts mehr gemeinsam haben.
Die Soldaten und ihre Familienangehörigen müssen erkennen,
dass die Wiedervereinigung ein Prozess ist, der sehr viel Zeit in Anspruch
nimmt. Die gegenseitige Anpassung hängt vom Zeitraum der Trennung,
der Fähigkeit zur Kommunikation und vom Willen ab, Veränderungen
zu akzeptieren. Es bedarf zudem der Bereitschaft zur Wiedereingliederung
– Dies umfasst die Vorbereitung für Veränderungen der
Gewohnheiten, der Lebensweise, Verhalten und Erwartungen von Angehörigen
respektive der Soldaten nach einer längeren Zeit von Trennung.
| Verhalten
und Vorbereitung während der Trennungszeit |
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Trennung und Wiedervereinigung sind herausfordernd, egal ob es sich
um eine Woche, einen Monat oder ein Jahr handelt. Diejenigen, welche
während der Zeit der Trennung miteinander in Kontakt stehen, berichten
von weniger Spannungen. Das Teilen von Erfahrungen und der Vergleich
von Erwartungen mittels Briefen, Emails oder Anrufen helfen den Partnern,
die gegenseitigen Hoffnungen und Ängste zu verstehen. Auch die
emotionale Intimität kann so beibehalten werden.
Die Art und Weise der Wiedervereinigung reflektiert oftmals den Umgang
der Familie mit Veränderungen, welche die Trennung mit sich brachte.
Veränderungen können als Krise oder Bedrohung, als versteckte
Möglichkeit der Reifung und des Wachstums oder als geringfügige
Störung des Alltags betrachtet werden. Menschen, welche die Veränderung
als Krise oder Bedrohung wahrnehmen, neigen dazu sich so zu verhalten,
als ob die Veränderung nie stattgefunden habe. Sie greifen oftmals
auf unangepasste Strategien zurück, um mit der Situation fertig
zu werden; sie klammern die Veränderung gänzlich aus oder
wünschen sich den Ausgangszustand zurück.
Menschen, welche über gute Strategien verfügen, um mit der
vorgegebenen Situation umzugehen, sehen die Veränderung oft als
Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln oder als eine
geringfügige Störung der Situation, in der sie sich befinden.
Eine positive Herangehensweise hilft den Betroffenen, die Veränderung
zu akzeptieren und als natürlichen Teil des Lebens zu sehen. Diese
Sichtweise mobilisiert die Betroffenen für neue, zuträgliche
Denkweisen und hilft oft, mit dem Übergang zwischen Trennung und
Wiedervereinigung besser umgehen zu können.
Die Trennung bietet den Soldaten und ihren Familien die Möglichkeit,
mit anderen Menschen, die in derselben Situation sind, Kontakt zu knüpfen.
Der Austausch von Gefühlen hilft den Betroffenen zu realisieren,
dass sie nicht alleine sind und kann zu neuen Wegen führen, um
mit den an sie gestellten Herausforderungen umzugehen. Entsprechend
wären Gruppenangebote sehr hilfreich. Die Nachfrage für Gesprächsgruppen
unter professioneller Leitung hat sich insbesondere bei den Einsätzen
im Kosovo in Grenzen gehalten. Dennoch empfehlen wir, dass ein entsprechendes
Angebot durch das vor Ort eingesetzte Kader angeboten wird.
Ein weiterer Schlüssel zu einer stressfreien Wiedervereinigung
ist die gegenseitige Anerkennung von Erfolgen während der Zeit
der Trennung. Jedes Familienmitglied, welches die Zeit der Trennung
hinter sich brachte, hat etwas Spezielles erreicht und muss dafür
gelobt werden. Der Soldat ist ein Held, weil er seine militärischen
Pflichten erfüllt hat. Ihre Partner sind ebenfalls Helden, weil
sie die volle Verantwortung für den Haushalt und die Kinder übernommen
haben.
| Posttraumatische Belastungsstörung
(PTBS) |
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Falls der Soldat in ein Kriegsgebiet, zu Naturkatastrophen oder sozialen
Unruhen geschickt wurde, ist bei seiner Rückkehr unbedingt auf
Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung zu achten.
Ein ausgewachsenes PTBS verschwindet nicht immer von selbst. Personen,
welche bei sich vier oder mehr der folgenden Symptome beobachten, sollten
unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen: Depression, Isolation,
Entfremdung, Vermeidung von Gefühlen, Wut, Angst, Schlafstörungen,
aufdringliche Gedanken oder Schreckhaftigkeit.
| Wiedervereinigung |
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Der Wiedervereinigungsprozess kann in fünf Phasen unterteilt werden:
- Die unmittelbare Vorbereitungszeit bezieht sich auf die letzten
Tage vor der Wiedervereinigung. Diese Zeit ist oft sehr hektisch:
die Soldaten sind mit Abschlussarbeiten und der Wartung der Geräte
und Waffen beschäftigt; die Familienagehörigen machen letzte
Vorbereitungen für die Rückkehr.
- Die Wiedervereinigung ist eine Zeit der Anpassung. Die Zeit beinhaltet
das Treffen an sich, welches unter Umständen mehrere Male verschoben
wurde und im Rahmen einer Zeremonie oder ganz unerwartet mitten in
den Nacht passieren kann. Diese Phase beinhaltet auch die ersten Tage
nach der Ankunft des Soldaten und wird oft wie eine Hochzeitsreise
erlebt. Es ist die Zeit, in der man die Zeichen des positiven Wachstums
in einem selbst, dem Partner und den Kindern feiert.
- Eine Zerrüttung der Verhältnisse kann passieren, wenn
Probleme an die Oberfläche kommen und Erwartungen an die „Normalität“
nicht erfüllt werden. Probleme, die auftauchen können, sind
zum Beispiel Eifersucht, neue Wünsche für Unabhängigkeit,
Vertrauensfragen, neue Routinen, die Wiederkehr von ungelösten
Problemen und die Wichtigkeit von neuen finanziellen Plänen.
- Im Zeitabschnitt der Kommunikation werden neue Routinen besprochen,
findet man sich im Gespräch, werden Rollen in der Familie neu
festgelegt und Entscheidungen getroffen.
- Normalität setzt ein, sobald die Familie zu einer Routine des
Vertrauens und des Mitfühlens zurückkehrt. Punkte, die es
in dieser Phase zu akzeptieren gilt, sind die Wiedereinführung
von Routinen und Rollen, neue Budgets und persönliche Reifung.

| Vorbereitung auf ein glückliches
Wiedersehen |
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Die Beschäftigung mit der Wiedervereinigung vor der Rückverlegung
des Soldaten nach Hause kann den Familien helfen, sich auf eine erfolgreiche
Heimkehr vorzubereiten. Dies trifft auf Familien mit oder ohne Kinder,
Alleinerziehende und alleinstehende Soldaten zu, welche zu ihren Familien
und Freunden zurückkehren. Es gibt keine Möglichkeit vorauszusagen,
wie die Wiedervereinigung ausfallen wird. Es gibt jedoch ein paar Punkte,
welche es zu beachten sich lohnt.
- Erwarten Sie Zweifel und Ängste. Ängste sind
ein natürlicher Teil der Wiedervereinigung.
- Vergessen Sie ihre Wunschvorstellungen. Es ist wichtig
Wunschvorstellungen oder Erwartungen aufzugeben, weil sie eventuell
nicht erfüllt werden. Lassen sie den Dingen ihren natürlichen
Lauf.
- Erwarten Sie Veränderungen. Sie haben sich verändert,
ihr Partner hat sich verändert und ihre Kinder haben sich verändert.
Das Akzeptieren von Veränderungen ist ein wichtiger Faktor bei
der Entwicklung von ihnen und ihrer Beziehung nach der Trennung. Die
Vorlieben und Interessen können sich verändert haben. Vielleicht
hat ihr Partner auch andere Vorlieben beim Essen und bei der Kleidung,
oder eine neue Meinung bezüglich Politik und Religion, oder andere
Vorstellungen bezüglich Geld und Karriere.
Erinnern sie sich daran, dass mit grosser Sicherheit während
der Trennungsphase eine Veränderung in der Rollenverteilung eintritt.
Ein Familienmitglied, welches plötzlich einen ganzen Haushalt
organisieren muss oder extern eine Beschäftigung wahrnimmt, findet
eventuell Gefallen daran und will diese Veränderungen nach der
Rückkehr des Partners nicht mehr oder nur teilweise rückgängig
machen. Der Partner auf der anderen Seite hat vielleicht ebenfalls
Neues gelernt und während des Einsatzes zusätzliche Verantwortungen
wahrgenommen.
In den ersten Wochen nach der Wiedervereinigung ist es am besten kleine,
graduelle Veränderungen vorzunehmen. Grosse oder schnelle Veränderungen
in der Rollenverteilung sind oft ein Schock für die ganze Familie,
dies obwohl häufig ein Drang besteht, alles sofort anpassen zu
wollen.
Eine weiterer empfindlicher Bereich sind oft die Finanzen. Kosten
für Essen und Haushalt werden höher ausfallen, wenn der
Partner wieder zu Hause ist, und das Einkommen kann sich auch verändern.
Dies ist die Zeit, sich über ein realistisches Budget Gedanken
zu machen.
Es gibt keine definitive Zeitperiode, nach der Veränderungen
als normal angesehen werden. Im Schnitt dauert es mehrere Wochen bis
Monate, abhängig von der Länge der Trennung.
- Erwarten sie, dass alte Probleme wieder auftauchen. Obwohl
es schön ist, sich an die besten Eigenschaften eines Menschen
zu erinnern, lösen örtliche und zeitliche Trennung die alten,
vorbestehenden Probleme meist nicht. All die Diskussionspunkte, welche
vor der Trennungsphase existierten, sind wahrscheinlich nicht verschwunden.
Es kommen eventuell sogar neue Probleme hinzu.
- Teilen sie ihre Gefühle mit. Kommunikation ist der
Schlüssel zu einer glücklichen Wiedervereinigung. Reden
sie über ihre Gefühle und lassen sie auch den Partner über
seine Gefühle sprechen. Hören sie zu. Stellen sie sicher,
dass sie verstehen, was der Partner ihnen sagen will, bevor sie ihm
antworten.
- Akzeptieren sie die Gefühle ihres Partners. Soldaten
und Familienangehörige haben unter Umständen Gefühle,
die schwierig nachzuvollziehen bzw. zu verstehen sind. Ein Teil der
Akzeptanz dieser Gefühle ist es, zuzuhören, auf die Körpersprache
zu achten und die Geduld zu haben, damit der Partner sich erklären
kann ohne unterbrochen zu werden.
Einzusehen, dass die Familienangehörigen stolz sind, dass sie
die an sie gestellten Aufgaben alleine geschafft haben, wird dem Soldaten
helfen, die Veränderung zu akzeptieren. Die Familienangehörigen
auf der anderen Seite sollten sich jedoch auch bewusst sein, dass
es den Soldaten verletzen kann, dass man das Leben so gut ohne ihn
meistern konnte. Dies ist eine gute Zeit, dem Soldaten klar zu machen,
dass er oder sie nach wie vor geliebt und gebraucht wird.
| Fundament: Kommunikation |
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Unter Kommunikation verstehen wir nicht einfach reden! Hier geht es
um den Austausch von Erlebtem, Gedanken und Gefühlen. Kontinuierliche
Kommunikation während der Trennung spielt eine wichtige Rolle bei
der Erhaltung einer emotionellen Verbindung zwischen den Partnern. Eine
offene, gegenseitige Kommunikation ermutigt sowohl die Soldaten auch
die Daheimgebliebenen, ihre Erwartungen, Bedenken und Ängste bezüglich
des Wiedersehens anzusprechen. Indem diese Punkte früh angesprochen
werden, können beide Seiten die nötigen Informationen sammeln
und sich Herangehensweisen überlegen oder einüben, um Barrieren
zu überwinden und Probleme während der Phase der Wiedervereinigung
so gering wie möglich zu halten.
Wichtige Punkte bezüglich der Kommunikation:
- Die gesendete Mitteilung ist nicht immer die erhaltene Mitteilung.
Unsere Gefühle können die Mitteilung verzerren, insbesondere
wenn wir wütend oder verärgert sind.
- Die Rückmeldung ist ein zentraler Teil einer guten Kommunikation.
Sie zeigt dem Sprecher, dass er gehört worden ist und hilft,
dass die Mitteilung nicht missverstanden wird. Ein Beispiel: Ein Mann
sagt zu seiner Frau: „Wann ist das Essen bereit?“ Sie
versteht: „Du lässt Dir zu viel Zeit mit kochen, beeile
dich!“. Was er aber meinte: „Ich freue mich sehr auf das
Essen mit dir.“
- Verbale und nonverbale Kommunikation sind gleich bedeutend. Die
Körpersprache kann mehr über eine Person aussagen, als diese
verbal preisgibt. Zur Türe hereinkommen, sich setzen und den
Fernseher anmachen ohne ein Wort zu sagen, ist auch Kommunikation.
Des weiteren kann auch die Stimme einer Person die Gefühle verraten,
wenn die Worte mit dem Klang der Stimme nicht übereinstimmen.
- Männer und Frauen kommunizieren zuweilen auf verschiedene
Art und Weise.
- In manchen Situationen reden wir uns ein, wütender sein zu
müssen, als überhaupt nötig wäre. Anstatt zu kommunizieren
verwenden wir Schimpfwörter und sehen den Partner rein negativ
und vergessen dabei seine oder ihre positiven Eigenschaften. Wir denken
oft wir könnten Gedanken lesen oder erahnen, weshalb jemand auf
bestimmte Art und Weise reagiert, sogar glauben die Person wolle uns
partout wehtun.
- Zuweilen reden wir oft mit Wörtern wie „sollte“
oder „müsste“, formulieren Forderungen anstatt Wünsche.
| Häufige Kommunikationsprobleme
und Abhilfen |
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Bedeutungsvolle Kommunikation ist anstrengend. Falls Kommunikationsprobleme
bestehen oder Gefühle wie Wut, Verletztheit oder Verwirrung vorhanden
sind, kann die Kommunikation zusätzlich belastet werden. Ein Konflikt
kann allein aufgrund der Art und Weise wie kommuniziert wird, entstehen.
Es kann vorkommen, dass die Worte, welche gebraucht werden, dazu führen,
dass der Partner überhaupt nicht mehr zuhört.
Was tun, um ein guter Zuhörer zu werden?
Aufhören zu reden wenn das Gegenüber spricht und nicht unterbrechen
- Sich nicht ablenken lassen
- Augenkontakt ist wichtig
- Konzentration auf die Aussage des Partners
- Lesen sie zwischen den Zeilen, indem sie die Körpersprache
und Veränderungen in der Stimme beachten.
Eine Rückmeldung reflektiert die Nachricht, so wie sie sie verstanden
haben, nachdem sie so konzentriert wie möglich den Ausführungen
ihres Partners zugehört haben. Missinterpretationen oder Konflikte
über das Gesagte können vermieden werden, indem sie paraphrasieren
und Rückfragen stellen.
Sie können nicht konzentriert zuhören, wenn sie zu müde
oder in Eile sind und die Person oder die Situation nicht akzeptieren.
Falls einer dieser Punkte auf sie zutrifft, fragen sie den Partner,
ob sie nicht deswegen später reden könnten.
Wie gut können sie aber generell zuhören? Zuhören passiert
auf drei Ebenen, wobei jede Ebene eine Stufe tiefer geht als die vorhergehende.
Diskutieren sie die folgenden Ebenen mit ihrem Partner und versuchen
sie zu evaluieren, wie gut sie zuhören können.
Ebene 1 des Zuhörens: Zuhören ist, wenn sie,
während ihr Partner spricht, nicht schon studieren, was sie antworten
werden, wenn er oder sie aufgehört hat zu sprechen.
Ebene 2 des Zuhörens: Zuhören heisst, voll
und ganz zu akzeptieren was gesagt wird, ohne zu verurteilen was gesagt
wird oder wie es gesagt wird.
Ebene 3 des Zuhörens: Falls sie aufmerksam zugehört
haben, können sie für den Partner wiederholen, was er oder
sie gesagt hat und wie er oder sie sich dabei fühlte.
| Wiederaufnahme von Intimitäten |
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Während der Trennung begegnen die meisten Paare der folgenden
Frage: „Wie können zwei Personen an ihrer Intimität
arbeiten, wenn ein Partner für eine längere Zeit nicht anwesend
ist?“ Diese Paare erleben oft, dass das Wiedersehen Gefühle
wie Unbeholfenheit mit sich bringt und dass die Beziehung belastet wird.
Mit einem besseren Verständnis der Auswirkungen einer vorübergehenden
Trennung kann besser mit dem Stress des Wiedersehens umgegangen werden.
Hindernisse bei der intimen Kommunikation and sexuellen Beziehung können
sein:
- Unrealistische Fantasien oder Erwartungen.
- Ängste sich auf Intimität und Sex einzulassen
- Die Angst, dass sich der Partner entfremdet haben könnte
- Gefühle von Wut, Feindseeligkeit, Stress oder negative Gefühl
bezüglich der Trennung
- Bedenken über Treue in der Beziehung
- Das Gefühl die Sexualität müsse schnell wieder gelebt
werden, um die verlorene Zeit wett zu machen.
Weil die Partner lange Zeit getrennt waren und sich persönlich
weiter entwickelt haben, braucht es Zeit um sich gegenseitig wieder
kennenzulernen. Die Partner sollten in den ersten Tagen keine „normale“
sexuelle Beziehung erwarten und sollten sich immer bewusst sein, dass
Kommunikation sie einander näher bringt. Es braucht Geduld um sich
aneinander zu gewöhnen und das gegenseitige Verständnis wieder
herzustellen. Vermeiden sie es nicht negative Gefühle oder Frustrationen
anzusprechen. Es ist einfacher diese Gefühle abzubauen, wenn sie
offen angesprochen werden.
Die Angst den Partner zu verlieren spielt eine grosse Rolle bei der
Entwicklung von negativen Gefühlen. Hören sie genau zu, was
der Partner ihnen sagt. Falls sie bedenken bezüglich der Treue
haben, suchen sie sich einen Gesprächspartner oder Therapeuten
(Psychologen), der ihnen hilft, mit diesen Gefühlen umzugehen.
| Kontakt und
Umgang mit den Kinder |
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Kinder durchleben verschiedene Gefühle bei der Rückkehr eines
Elternteils. Kinder sind oft belastbar, Veränderungen und Unsicherheit
können sie jedoch verängstigen. Der Elternteil, welcher zurückbleibt,
sollte mit dem Kind täglich über den entsandten Elternteil
reden und Fotos auf der Augenhöhe des Kindes aufstellen. Ermutigen
sie ihre Kinder mit dem anderen Elternteil via Email, Briefen, Päckchen,
Videobotschaften und Telefon in Kontakt zu bleiben. Führen sie
mit dem Kind auch einen Kalender, um die verstrichene Zeit aufzuschreiben
und spezielle Anlässe zu feiern.
Kleinkinder und Kinder im Vorschulalter verstehen Begriffe wie „Pflicht“
und „Mission“ wahrscheinlich nicht. Kinder im Schulalter
und Teenager werden es verstehen aber trotzdem ängstlich und wütend
sein, insbesondere wenn sie die Situation der Mission als gefährlich
wahrnehmen. Ähnliche Reaktionen können teilweise auch bei
Rückkehr des Vaters oder Mutter auftreten.
| Altersabhängige Reaktionen
von Kindern und was sie diesbezüglich tun können (Tabellarische
Auflistung): |
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Alter |
Reaktionen
der Kinder |
Günstiges
Verhalten |
| Geburt
bis 1 Jahr |
Schreit,
wehrt sich und stösst den Elternteil weg. Hängt am Elternteil
oder Betreuer, der zu Hause geblieben ist. Verändert Schlaf-
und Essgewohnheiten. Erkennt den Elternteil nicht mehr. |
Halten
sie das Baby, und umarmen sie es viel. Baden und wickeln sie es.
Spielen sie mit ihm und geben sie ihm zu essen. Entspannen sie,
Geduld. Das Baby lässt sie bald an sich heran. |
| 1
bis 3 Jahre |
Scheue
Festklammern
Erkennt
den Elternteil nicht wieder
Weint
Wutanfälle
Nässen
(nicht mehr auf Toilette konditioniert) |
Erzwingen
sie nicht Halten, Umarmungen oder Küsse
Geben
sie dem Kind viel Raum
Geben
sie Zeit sich ihnen zu nähern
Seien
sie sanft und erheiternd.
Sitzen
sie auf der Stufe der Kinder. |
| 3
bis 5 Jahre |
Demonstriert
Wut
Schlechtes
Benehmen um die Aufmerksamkeit des Elternteils zu erlangen
Ist
fordernd
Fühlt
sich schuldig, dass der Elternteil weggegangen ist
Spricht
viel um den Elternteil auf dem Laufenden zu halten |
Hören
sie zu
Akzeptieren
sie deren Gefühle
Spielen
sie mit ihnen
Bestärken
sie ihre Liebe für sie
Fragen
sie nach Interessen, von TV bis zum Vorkindergarten |
| 5
bis 12 Jahre |
Hat
€ngste der Unzulänglichkeit
Fürchtet
die Rückkehr des Elternteils wg. Disziplin und Erziehung
Rühmt
die Armee und den betreffenden Elternteil |
Prüfen
sie Fotos, Hausaufgaben, Aktivitäten, Skizzenbücher
Loben
sie das Kind für das oben genannte
Versuchen
sie nicht allzu viel Kritik zu üben |
| 13
bis 18 Jahre |
Ist
aufgeregt
Fühlt
sich schuldig nicht den Ansprüchen gerecht zu werden
Sorgt
sich über Vorschriften und Verantwortung
Nicht
bereit Pläne zu ändern um den Elternteil zu unterstützen
Ist
rebellisch |
Teilen
sie ihre Gefühle
Hören
sie aufmerksam zu, urteilen sie nicht
Respektieren
sie die Privatsphäre und Freunde
Machen
sie sich nicht über die Mode oder Musikvorlieben lustig |
Kinder müssen sich wie Erwachsene an neue Begebenheiten gewöhnen
können, Veränderungen sollten deshalb graduell passieren.
Der zurückkehrende Elternteil muss unter Umständen akzeptieren,
dass das Kind sich dem zurückgebliebenen Elternteil gegenüber
loyal und anhänglicher zeigt.
Beide Elternteile sollten sich bei der Ausbildung, den Aktivitäten
und Interessen der Kinder involviert zeigen. Fragen sie die Kinder was
sie gerade tun und unterstützen sie deren positive Bemühungen.
Am wichtigsten ist jedoch, dass sie versuchen zu verstehen, was das
Kind fühlt und denkt.
| Reintegration in die Arbeitswelt |
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Oft fast zeitgleich müssen sich einige der Rückkehrer auch
wieder in die zivile Arbeitswelt integrieren. Eine neue Anstellung an
einem neuen Ort anzunehmen erscheint oft einfacher. Rückkehrer
empfinden oft zusätzliche Angst und Stress, wenn sie an ihren angestammten
Arbeitsplatz zurückkehren müssen. Sie sorgen sich über
die Veränderungen, die während ihrer Abwesenheit stattgefunden
haben, wie die Mitarbeiter auf die Rückkehr reagieren und ob sie
immer noch an alltäglichen Aktivitäten interessiert sind.
Der Übergang ist oft nicht so schwierig, wie er beschrieben wird,
besonders nicht wenn sich diejenigen, die zurückkehren, an dieselben
Regeln halten wie bei der Rückkehr zu ihrer Familie. Auch bei der
Arbeit gilt: Fokus auf die Kommunikation, geduldig sein, Veränderungen
erwarten und die Situation als Chance eines Neubeginnes sehen.
Bevor die Soldaten ihre Arbeit wieder aufnehmen, sollten sie mit ihrem
Arbeitgeber Kontakt aufnehmen um zu erfahren, wie die momentane Situation
aussieht, wie die Arbeit während der Abwesenheit verteilt wurde,
Veränderungen im Personalbereich und andere wichtige Entwicklungen.
Im Büro verhält es sich oft wie bei der Familie. Mitarbeiter
geben vielleicht die neuen Aufgaben nicht mehr gerne her. Seien sie
unterstützend und nehmen sie Veränderungen langsam in Angriff.
| Tips und Tricks |
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Zusammenfassend möchten wir einige Tips und Tricks für Soldaten,
deren Angehörige und Kommandanten auflisten, im Sinn einer Checkliste,
die sie sich einprägen können und welche ihnen in den schwierigeren
Situationen von Wiedervereinigung helfen kann.
| Checkliste für Soldaten |
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- Nehmen sie sich Zeit und reden sie mit ihrem Partner. Kommunikation
ist die Basis für eine gesunde und wachsende Beziehung.
- Nehmen sie sich Zeit für jedes Kind (einzeln) und auch speziell
für den Partner (ohne Kinder). Zelebrieren sie ein Familien-Wiedersehen
bevor sie Zeit alleine mit ihrem Partner verbringen.
- Unterstützen sie die guten Dinge, welche ihre Familie in ihrer
Abwesenheit erreicht hat. Zeigen sie Freude und Interesse daran, wie
ihre Familie reifer geworden ist.
- Ändern sie nichts, was gut funktioniert hat. Falls ihr Partner
zum Beispiel die Haushaltskasse führt und ein Kind sich für
einen Teil des Kochens verantwortlich zeigt, verlangen sie nicht einen
abrupten Wechsel zum alten Zustand.
- Versuchen sie Disziplin nicht allzu hart durchzusetzen. Versuchen
sie nicht „Ordnung herzustellen“. Nehmen sie sich Zeit
um zu verstehen, wie sich ihre Familie während ihrer Abwesenheit
verändert hat.
- Erinnern sie sich, dass eine romantische Kommunikation den Weg
zur Intimität ebnen kann. Wenn zwei Menschen für lange Zeit
getrennt waren, braucht es oft ein wenig Zeit, um sich zu entspannen
und Sexualität wieder zu entdecken.
- Versuchen sie zu erfahren, was ihre Ehe bereichern könnte.
- Seien sie vorsichtig bei Geldangelegenheiten. Es ist aufregend
plötzlich über Geld zu verfügen und Orte, an denen
man es ausgeben kann. Aber ausgeben ohne zu planen führt später
oft zu Problemen.
- Überanstrengen sie sich nicht mit Wiedersehensfeiern.
- Seien sie darauf vorbereitet, sich teilweise anpassen zu müssen.
- Erwarten sie, dass ihr Umfeld ein wenig grollt. Es wird oft angenommen,
dass ein Einsatz spannender ist als zu Hause zu bleiben, ob sie diese
Einschätzung nun teilen oder nicht.
- Realisieren sie, dass die Daheimgebliebenen auch eine schwierige
Zeit hatten.
- Lassen sie sich medizinisch untersuchen.
| Checkliste für Partner |
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- Vermeiden sie einen hektischen Zeitplan. Soldaten freuen sich,
weniger Aufgaben erfüllen zu müssen als während ihres
Einsatzes.
- Planen sie Zeit für die Familie – es hilft, dass sich
alle wieder aneinander gewöhnen können.
- Reservieren sie Zeit mit ihrem Partner alleine und reden sie mit
ihm.
- Planen sie speziell Zeit ein, in der sich die Kinder und der zurückgekehrte
Elternteil wieder aneinander gewöhnen können.
- Machen sie keine schnellen Anpassungen. Erwarten sie nicht, dass
der Soldat seine Aufgaben genau so wie früher erledigt.
- Erwarten sie ungewöhnliche Gefühle. Der Soldat ist vielleicht
verletzt, wenn er sieht, wie erfolgreich sie zu Hause waren. Das ist
ganz natürlich – jedermann will gebraucht werden. Erinnern
sie ihren Partner, dass er oder sie immer noch von der Familie geliebt
und gebraucht wird.
- Diskutieren sie die Aufgabeverteilung in der Familie nach dem ersten
Wiedersehen.
- Bleiben sie bei ihrem finanziellen Budget bis sie und ihr Partner
ausreichend Zeit hatten, um sich über finanzielle Angelegenheiten
zu unterhalten. Versuchen sie zu verstehen, dass der Soldat oft nicht
mehr weiss, wie viel Geld eine Familie braucht.
- Seien sie geduldig beim Wiederaufbau ihrer Beziehung.
| Checkliste für Kommandanten |
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- Bereiten sie die Soldaten psychologisch auf die Rückkehr nach
Hause vor. Gespräche über die Wiedervereinigung sind zwingend
nötig – sie helfen den „Schock“ und den Stress
des Wiedersehens zu mindern.
- Informieren sie die Basis konstant über den Zeitplan der Rückkehr,
da Verspätungen bei der Rückkehr möglich sind.
- Versichern sie sich, dass die Soldaten ihre Aufgaben bezüglich
der Rückkehr erfüllt haben. Das beinhaltet Gesundheitschecks,
Stress Beratung, Verhalten bei kritischen Situationen, Verhalten bei
sensiblen Themen etc.
- Geben sie den Soldaten Freizeit. Die Soldaten brauchen Zeit um
sich auszuruhen und zu normalen Routinen zurückzukehren, bevor
sie auf ihrer Heimbasis ankommen. Die Vorgesetzten sollten die Soldaten
ermutigen, Urlaub zu nehmen.
- Publizieren sie den Ankunftsplan im Voraus, damit die Soldaten
und ihre Familien Pläne machen können.
- Versichern sie sich, dass die Soldaten Zugang zu Unterstützung
und Beratung haben, dies gilt für die Einberufung, die Rückkehr
und das Wiedersehen mit den Familien.
- Identifizieren sie alleinstehende Soldaten ohne Unterstützung
oder „Auffangnetz“.
- Schaffen sie eine Einheit und einen Korpsgeist.
- Kennen sie ihre Leute und beobachten sie ihr Verhalten sorgfältig.
Ermutigen sie diejenigen Leute in ihrer Truppe, die normalerweise
keine Unterstützung suchen, Hilfe und Trost von Kameraden in
Anspruch zu nehmen.
- Machen sie Soldaten und ihre Familien auf externe Beratungsstellen
aufmerksam.
-
Achten sie auf finanzielle Schwierigkeiten, die
sich anbahnen und bieten sie Unterstützung bei der Budgetplanung
an, falls dies gewünscht wird.
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